„Green Technology“ bringt den höchsten Gewinn

StrikoWestofen Asien eröffnet neuen Unternehmensstandort

Neuer Firmensitz von StrikoWestofen Asien: Der Firmenstandort in Taicang ist das neue Produktions- und Logistik-Zentrum für die asiatischen Märkte (Bild: StrikoWestofen).

Feierliche Eröffnungszeremonie des neuen StrikoWestofen-Firmensitzes im chinesischen Taicang: (v. l. n. r.) Rudolf Riedel, Geschäftsführer der StrikoWestofen Group, Zhu Wan Li, Leiter der Wirtschaftsentwicklung von Taicang, Stefan Moebs, Stellvertretender Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Andreas Dittrich von der Deutsch-Chinesischen Handelskammer und Rainer Erdmann, Managing Director von StrikoWestofen Asien (Bild: StrikoWestofen).

Neuer Firmensitz für StrikoWestofen Asien: Am 3. April wurde im chinesischen Taicang das neue Unternehmensgebäude der StrikoWestofen Group (Gummersbach) feierlich eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein führender Politiker, Wirtschaftsgrößen und Fachleute statt. Umzug und Ausbau der Kapazitäten waren notwendig geworden, da der Absatz in den chinesischen Märkten innerhalb von 18 Monaten um rund 300 Prozent gestiegen war. „Ein gesteigertes Umweltbewusstsein in China und die Effizienz unserer Schmelz- und Dosiersysteme geben den Ausschlag für unser überdurchschnittliches Wachstum“, erklärt Rainer Erdmann, Managing Director von StrikoWestofen Asien. „Um unsere Kunden noch schneller und gezielter zu erreichen, haben wir auch unser Vertriebsnetz strategisch ausgebaut.“

In China wächst das Bewusstsein für die steigende Luftverschmutzung durch die Industrie. So erklärte der chinesische Präsident Xi Jinping Anfang März im Rahmen eines Parteitages der Luftverschmutzung offiziell den Krieg. Er rief zur Nutzung und Entwicklung effizienter sowie schadstoffarmer Technologien auf. Nicht erst seitdem erfreuen sich energie- und ressourceneffiziente Schmelz- und Dosierlösungen in den asiatischen Märkten steigender Beliebtheit. So konnte StrikoWestofen von Anfang 2013 bis heute sein Auftragsvolumen für StrikoMelter-Schmelz- und Westomat-Dosieröfen auf den asiatischen Märkten nahezu vervierfachen. Für die notwendigen Kapazitäten sorgt nun ein neues Firmengebäude in Taicang – rund 50 Kilometer nordwestlich von Shanghai. Es beherbergt moderne Produktionsstätten und bietet Platz für die auf 75 Mitarbeiter angewachsene Belegschaft.

Polit-Prominenz und gezielte Investitionen

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung am 3. April bezeichnete Zhu Wan Li, Leiter der Wirtschaftsentwicklung von Taicang, die Ofentechnologie von StrikoWestofen als „wichtigen Beitrag zur Verringerung der industriellen Umweltbelastung“. Mehr als 350 Gäste aus der ganzen Welt waren anwesend – darunter Regierungsvertreter der Provinz Jiangsu, der stellvertretende Generalkonsul der deutschen Botschaft sowie Angehörige der Deutsch-Chinesischen Handelskammer und der Chinesischen Die Cast Association. „Der Umzug sowie der damit einhergehende Umbau waren ein wahrer Kraftakt – auch in finanzieller Hinsicht“, erklärt Rainer Erdmann, Managing Director von StrikoWestofen Asien. „In nur sechs Wochen haben wir die Räumlichkeiten für rund eine Million Euro renoviert und umgebaut – und dies ohne Störung der Produktion.“

Erfolg in ganz Asien

Ein Ende des Aufschwungs ist derzeit nicht in Sicht: Auch außerhalb Chinas konnte StrikoWestofen in den letzten Jahren wichtige Schlüsselmärkte in Asien erschließen und das Netz an Distributoren ausbauen. „Unser Firmenstandort in Taicang ist sozusagen das neue Produktions- und Logistik-Zentrum für die asiatischen Märkte“, erklärt Erdmann. Unsere wirtschaftlichen und energieeffizienten Produkte gepaart mit einem hohen Servicelevel sind die Garanten für unser Wachstum. Auch der gut ausgebaute Vertrieb deckt alle wichtigen Industriezonen ab und ist daher einer der Erfolgsfaktoren.“


Bookmark and Share