Balkone an bestehende Stahlbetondecken mit optimaler Wärmedämmung
Isokorb Typen RKS und RQS von Schöck erfüllen Minergie-Standard

Der „Schöck Isokorb RQS“ erfüllt die hohen Anforderungen an den Minergie-Standard und wurde vom Passivhaus Institut in Darmstadt (Deutschland) als „Wärmebrückenarme Konstruktion“ zertifiziert. (Foto: Schöck Bauteile AG)

Eine energetische Balkonsanierung wertet nicht nur den Gebäudebestand deutlich auf, sondern erhöht auch den Wohnkomfort. (Foto: Schöck Bauteile AG)
Gerade bei der energetischen Sanierung von Gebäuden erweist sich die „Isokorb“-Technologie der Schöck Bauteile AG (Aarau) als intelligente Lösung für den wärmebrückenreduzierten Balkonanschluss. Der neue „Isokorb R“ kommt speziell bei Stahlbetondecken zur nachträglichen Montage zum Einsatz: Ohne Beeinträchtigung nach innen lassen sich damit gestützte und auch auskragende Balkonkonstruktionen aus Stahl und Stahlbeton errichten. Der Anschluss von Stahlbalkonen ist vom Passivhaus Institut in Darmstadt (Deutschland) als „Wärmebrückenarme Konstruktion“ zertifiziert. Schöck ist mit seiner „Isokorb“-Produktreihe weltweit Marktführer bei der thermischen Entkopplung von Balkonen.
Egal ob gestützt oder auskragend, aus Holz, Stahl oder Beton – es gibt viele Möglichkeiten, Balkone zu entwickeln. Für die thermische Trennung zwischen Balkon und Bestandsgebäude ist ein wärmedämmender Balkonanschluss erforderlich. Wärmebrücken und folglich Tauwasser und Schimmelpilz können dadurch effektiv reduziert werden. Als Gattungsbegriff für den Balkonanschluss ist der „Isokorb“ in den Köpfen vieler Planer fest verankert. Seit Ende der 70er Jahre hat das Unternehmen Schöck sein Isokorb-Portfolio ständig weiterentwickelt und sich als Weltmarktführer auf diesem Gebiet etabliert. Heute verfügt Schöck über eine grosse Produktvielfalt mit hochwärmedämmenden Eigenschaften für unterschiedliche Einbausituationen.
Isokorb R erhöht energetischen Standard
Schöck konstruiert Balkonanschlusslösungen sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung von Bestandsgebäuden. Mit dem „Isokorb KST“ bietet der Bauteilehersteller schon seit längerer Zeit ein Sanierungskonzept für Balkone an bestehenden Holz- und Stahlbetondecken. Der „Schöck Isokorb R“ ist die konsequente Weiterentwicklung dieses Systems für Stahlbetondecken. Mit ihm lassen sich gestützte und frei auskragende Balkone an Bestandsgebäuden nachträglich anbringen, ohne den Innenraum zu beeinträchtigen. Bohrungen und Injektionsmörtel befestigen dabei die tragenden Bewehrungsstäbe in der Stahlbetondecke. Ein Betonverguss garantiert die kraftschlüssige Druckkrafteinleitung in die Bestandsdecke. Der „Isokorb R“ eignet sich für Balkon-konstruktionen aus Stahl und Stahlbeton. Massgebend für den Bauteilanschluss ist die Geometrie und Tragfähigkeit der vorhandenen Stahlbetondecke. Die thermische Trennung der tragenden Wärmedämmelemente erhöht den energetischen Standard von Gebäuden nachhaltig. Besonders energieeffizient sind die Isokorb Typen RKS und RQS für das nachträgliche Anbringen von Stahlbalkonen: Das Passivhaus Institut in Darmstadt hat diese Balkonanschlüsse in den Deckenstärken von 180 und 220 Millimetern als „Wärmebrückenarme Konstruktion“ zertifiziert. Damit erfüllen sie auch die hohen Anforderungen an den Minergie-Standard.
Service für Tragwerksplaner
Die passende Lösung für den wärmegedämmten Balkonanschluss ist stark objektabhängig. Bei der Sanierung setzt der Gebäudebestand – anders als beim Neubau – feste Vorgaben. Für die Planung der statisch-konstruktiven Produkte ist eine Bestandsbewertung durch den verantwortlichen Tragwerksplaner zwingend notwendig. Der Bauteilehersteller bietet Statikern auch für diese Produktreihe seinen anwendungstechnischen Service an: Tragwerksplaner können auf den Erfahrungsschatz und auf die individuellen Lösungsvorschläge von Schöck zurückgreifen. Das Team der Anwendungstechnik besteht aus erfahrenen Ingenieuren und berät bei statischen und konstruktiven Fragestellungen. In enger Abstimmung mit den Kunden entwerfen die Berater individuelle Lösungsvorschläge mit Berechnungen und Detailzeichnungen. Das spart Zeit und kann eventuell auftretende Hindernisse in der Planung und Realisierung vermeiden. Nähere Informationen erhalten Baufachleute im Internet unter www.schoeck-schweiz.ch.
